Funktion

Beim Einsatz unserer Trinkwasser-Trennstation T8 ist das Hausnetz des Verbrauchers mit einer möglichen mikrobiellen Belastung - über einen Auslauf in eine Schutzatmosphäre – vom öffentlichen Trinkwassernetz hygienisch getrennt.
Die hygienische Trennung wird in der Regel nach der Wasseruhr installiert (Verbindung vom Trinkwassernetz des Versorgers zum Hausnetz). Diese Trennstation basiert auf einer freien-Fall-Strecke des zufließenden Trinkwasser des Versorgers in eine Schutzatmosphäre, die unter Druck steht. Diese Schutzatmosphäre/Hygienezone ist durchgehend mit UVC-Licht keimfrei gehalten, und somit ist auch keine Keimwanderung an der Behälterwandung möglich.
Die Sicherheit, dass das Wasser im Hausnetz des Verbrauchers mit dem einfallenden Trinkwasser nie in Verbindung kommen wird, wird mittels Luftnachspeisung, physikalischen Gesetzen (umgekehrtes Siphonprinzip) und redundanter Ventil- und Steuerungstechnik erreicht (Safety Level D). Durch eine Luftnachspeisung mit hygienisch reiner Luft wird die Hygienezone bei Bedarf ergänzt, da durch minimale Anreicherung des Wassers mit Luft Mikrobläschen aus der Hygienezone mittransportiert werden können (-> physikalischer Effekt: Unter Druck stehendes Wasser lagert mehr Luft ein und gibt es bei Entspannung wieder ab. Dies führt zu einer kurzzeitigen Weißfärbung des Wassers – ähnlich dem Aufprall von Wasser bei einem natürlichen Wasserfall).
Die Anlage benötigt keine Pumpe zur Druckerzeugung, da der Wasserdruck nahezu verlustfrei weitergeleitet wird.

Die Trennstation trennt Trinkwasser vom mikrobiell belasteten Wasser immer – auch während des Fließens - hygienisch sicher.

Ein unabhängiges Hygiene-Institut für Wasser bestätigt, dass unsere Trennstation ein Schutzniveau erreicht, welche den normgerechten Anlagen nach DIN EN 1717 Typ AA oder AB äquivalent ist.

Zusätzlich zu allen TÜV und CE relevanten Prüfungen und Gutachten wurde uns von einer nach DIN EN ISO/IEC 17020 Typ A DAkkS akkreditierten Technischen Inspektionsstelle für Trinkwasserhygiene die Konformität bezüglich den Anforderungen nach DIN EN 1717 „Freier Auslauf“, sichere Trennung zwischen Trinkwasser und Flüssigkeiten bis zur „Kategorie 5“ sowie nach der Trinkwasserverordnung § 17 Abs. 1 und 17 Abs. 6 bescheinigt.

  • Keine Verkeimung von außen (geschlossenes System)
  • Keine Pumpe nötig
  • Geringer Energieverbrauch
        Einsparung jährliche Stromkosten im Vergleich zu Pumpsystemen:
               ca. 1.000 € bei 25 % Auslastung (entspricht 2 m³/h)
               ca. 2.000 € bei 50 % Auslastung (entspricht 4 m³/h)
               ca. 4.000 € bei 100 % Auslastung (entspricht 8 m³/h)
  • Hohe Betriebssicherheit
  • Umweltfreundlich
  • Geringer Verschleiß
  • Niedrige Instandhaltungskosten und lange Lebensdauer durch Einsatz hochwertiger Materialien
  • Chemiefrei
  • Intelligente Spülfunktion der Wasserzuleitung bei längerem Stillstand
  • Geringer Platzbedarf
  • Geringe Schallemission
  • Montagefreundlich
  • Geschlossenes System, keine Verbindung zur Atmosphäre und dadurch kein Eintrag von Keimen über die Luft (Aerosole)
  • Nutzung des Versorgerdrucks 
  • Keine Druckschläge durch integrierte Hygienezone
  • Redundante Sicherheitstechnik, hohe Betriebssicherheit
  • Keine Pumpe notwendig
  • Trinkwasser-Taktverhalten für diese Trennstation unerheblich

Auslauf in überwachter Schutzatmosphäre:

  • Physikalische Gesetze (Wasser ist schwerer als Luft)
  • Durchströmte Luftblase bleibt auf gleicher Position
  • Keine Verkeimung durch äußere Einflüsse
  • Rückflussverhinderer im Ein- und Auslauf

Schutz gegen Keimwanderung:

  • Hygienezone (wie eine Luftblase in einer Leitung)
  • 2 UVC-Lampen zur Ausfallsicherheit - Im Normalbetrieb brennt eine der beiden UVC-Lampen dauerhaft (zur Zerstörung der DNA von Keimen)
  • Edelstahlbehälterwandung (wirkt keimhemmend)

Allgemeine Sicherheitsmerkmale:

  • Redundante Wasserpegelsensoren (Kabelbruch überwacht)
  • Batteriebetrieb bei Stromausfall ca. 2 Stunden
  • Automatische Aufrechterhaltung der Hygienezone durch Nachspeisung von gefilterter u. ölfreier Luft (Druckluftanschluss notwendig)
    Eingestellter Druck: 1 bar höher als Wasserdruck im Zulauf
  • Warnlampen (Statusanzeige in Ampelfarben)
  • Potential-freier Ausgang (Signalweiterleitung auf Anfrage möglich)